Zu diesem Rennen traten erstmals in dieser Serie 13 Teams an.
Im Qualifying, dass wegen der Streckenlänge nicht als Einzelqualifying sondern in 90 Minuten von 10:00 bis 11:30 Uhr gefahren wurde, ließen einige Gast – Teams aufhorchen.
Mit BB Vodafone auf Platz 1 – European Hamburg auf Platz 3 und Kartfreunde Löhne auf Platz 6 schien sich die Dominanz der bisherigen Tabellenführer dieses mal nicht mehr zu bestätigen.
Hier sei schon darauf hingewiesen – die Karts zeigten leider Unterschiede. Der Geschäftsführer des Kartcenter, der im Rennverlauf extra an seinem freien Tag angereist war, versprach für das nächste Jahr Abhilfe auch was die schleichenden Defekte im Rennen betraf.
Rennbeginn war pünktlich um 12:00 Uhr und während sich 3 Teams sofort absetzten gab es in der ersten Stunde einen ständigen Positionswechsel auf den Plätzen 4 bis 9.
Bei dem Fahrerwechsel, die ab der 30sten Minute reglementbedingt durchgeführt wurden, gab es dann die ersten größeren Verschiebungen in der Reihenfolge. Zum Teil sehr langsame Wechsel brachten schnell bis zu 8 Sekunden Rückstand ein.
Zur Rennmitte wurden die Blicke zum Himmel immer häufiger, da sich dunkle Wolken in der Umgebung häuften, aber es blieb noch Trocken. Die Rundenzeiten wurden durch die Luftfeuchtigkeit etwas langsamer. Nach jeder durchgeführten Kartwechselrunde, die von den Rennkommissaren nach dem ersten Durchgang aus Zeitgründen auf 1 Minute verkürzt wurden, zeigten sich leichte Verschiebungen in den Positionen 2 bis 8. Nach 4 Stunden lagen mehrfach 5 Teams in einer Runde.
Leider hatten einige Fahrer noch immer nicht die An- und Abmeldeverpflichtung verinnerlicht. Die drei Damen, die in bewährter Weise die Wiege- und Fahrzeitenkontrolle durchführten, schreiten sich heiser weil viele Teilnehmer ausstiegen und die Wechselhalle verlassen wollten. Zumindest in dem Falle des Teams BB Vodafone kam es so zu einer Strafzeit wegen Fahrzeitüberschreitung. In einem weiteren Falle war die Strafe von einem Fahrer selbst verursacht.
Auch die Missachtung der Haltelinie und des Kartwechselgebots haben mehrfach zu Strafen geführt. Nach 5 Stunden und 5 Minuten war es dann endlich soweit, der Regen setzte ein und hielt bis zum Ende. Hier zeigte sich wer Regen Erfahrung hatte. Einige Fahrer waren in der Lage 93er Zeiten zu fahren, viele jedoch hatten ihre Mühe unter 100 Sekunden zu bleiben.
Am Ende sah man das zufriedene Gesicht des Schweriner Fahrers, der nach 277 Runden zum ersten mal in 3 Jahren als Sieger über die Ziellinie fuhr.
Auf Platz 2 die Eagles aus Hamburg mit 1,17 Sekunden Rückstand gefolgt von Race Dome Stadthagen mit nur 7 Sekunden Rückstand, die ihren Tabellenplatz verteidigen konnten.
P.B.
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